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Neuseeland

Dezember 2010

TriAs-Athlet Birger Jörgensen in Neuseeland erfolgreich

Zur konsequenten Vorbereitung auf den Ironman Neuseeland Anfang März 2011 weilt Birger Jörgensen von TriAs Flensburg bereits seit Monaten im Land der Kiwis.
Er nutzte dort den neuseeländischen Frühling für ein umfangreiches Trainingsprogramm. Im nun beginnenden Sommer absolvierte der 28-jährige Jörgensen gleich eine ganze Serie von Testwettkämpfen, teils auf den Originalstrecken des Ironman.

Den Auftakt machte ein 160 km Radrennen. Die Lake Taupo Cyclechallange gilt als das größte Radrennen Neuseelands. Dort startete der Flensburger Regionalliga-Starter gemeinsam mit rund 10.000 anderen Radsportlern. Schnell setzte sich Jörgensen von den Mitstreitern seiner Startgruppe ab, da er diese Distanz in Vorbereitung auf das Ironman Rennen als Time Trial alleine bestreiten wollte. Trotz einer recht anspruchsvollen bergigen Strecke und großer Frühsommerhitze kam er nach bereits 4:45 Std. früher als selbst erwartet im Ziel an.

Nur eine Woche später folgte der erste Triathlon in seinem derzeitigen Wohnort Mount Maunganui. Beim Tinman Triathlon konnte Jörgensen sich gleich mit der harten Konkurrenz messen, diesen Wettkampf nutzen auch die neuseeländischen Elitetriathleten zur Vorbereitung. Dementsprechend war bereits der Auftakt beim Schwimmen von hohem Tempo geprägt. Mit dem 18. Platz konnte sich der Schwimmspezialist aber bereits vorne festsetzen. Auf dem Rad zahlte sich nun die gute Vorbereitung aus. Auf seiner Heimstrecke benötigte er lediglich 1:05 für die 42 km und verbesserte sich um einige Plätze. Im Anbetracht des noch folgenden dritten Wettkampfs nahm er gegen Ende des abschließenden Laufs das Tempo etwas raus. Als 17. in dem Spitzenfeld war er jedoch hoch zufrieden. "Meine Form scheint zu stimmen" sagte er anschließend.

Als Höhepunkt folgte abschließend eine Teilnahme am Half Ironman Taupo. Die Strecken sind nahezu identisch mit dem Wettkampf im März, nur um die Hälfte kürzer. Um hier nicht zu überziehen, startete Jörgensen in einer Staffel und übernahm das Schwimmen und Radfahren. Frühmorgens und mit beschlagener Brille fand er diesmal nur schlecht in das Rennen hinein. "Die ersten 200m waren eine eher schlangenlinienförmige Fortbewegung", sagte er später unzufrieden. Erst als er einige der vorher gestarteten Einzelstarter eingeholt hatte, wurde es mit der Orientierung besser. Dafür konnte der Wechsel in der 400m langen Wechselzone als echte Generalprobe für den Ironman angesehen werden. "Es war gut, vor allem die Treppenpassage schon mal zu üben", so Jörgensen. Die Radstrecke war wie schon bei der Cyclechallange geprägt von Bergpassagen und Gegenwind. Mit der Fahrzeit von 2:35 war er aber sehr zufrieden und übergab nach einer Gesamtzeit von 3:08 an seine Staffelpartnerin. Diese lief in 1:48 ebenfalls einen guten Halbmarathon. Gemeinsam erreichten sie den 4. Platz. "Damit sind wir nur um einen Platz am Preisgeld vorbeigeschrammt" sagte Jörgensen.

Insgesamt ist Birger Jörgensen mit seinen Leistungen, die aus dem vollen Training erbracht wurden, sehr zufrieden. So kann er mit gutem Gewissen die Weihnachtstage bei Wärme und Sonne am Strand genießen.

(Bodo Reiner)

Birger Jörgensen
Birger Jörgensen
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