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Triathlon Weltmeisterschaft in Hamburg

02. September 2007

TriAs Athleten in der Nationalmannschaft
Annika Bremer und Dirk Büchel nahmen an der Triathlon Weltmeisterschaft teil


Mit einem deutschen Erfolg im Elite-Rennen gingen die Triathlon-Weltmeisterschaften in Hamburg zuende. Daniel Unger gewann etwas überraschend den Titel nachdem am Tag zuvor bereits die Damen mit 3 Athletinnen unter den Top10 den größten Erfolg in der Geschichte der DTU feierten.

Auch in allen Altersklassen wurden in Hamburg die Weltmeisterschaften ausgetragen, Deutschland trat dabei mit der größten Nationalmannschaft aller Zeiten an. Unter den vielen Tausend Startern gehörten alleine 800 dem deutschen Team an. Für diese Rennens hatten sich auch Annika Bremer und Dirk Büchel von TriAs Flensburg qualifiziert. Auch wenn beide aufgrund der internationalen Konkurrenz keinen vorderen Platz erwarten konnten, sollte allein die Teilnahme an dieser Großveranstaltung zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden. "Es ist schon ein tolles Gefühl im Nationaltrikot zu starten", meine Annika Bremer nach dem Rennen.
Als erste musste die 25-jährige am frühen Morgen in die kalten Fluten der Alster springen. Für sie stand die olympische Distanz auf dem Programm. Nach sehr guten 29 Min. erreichte sie wieder Land unter den Füßen. Besonders viel Zeit ging dann beim Wechseln auf das Rad verloren. "Das Laufen mit dem Fahrrad in der 600m langen Wechselzone war für mich das schlimmste, meinte Annika Bremer hinterher. Aber auch auf dem Rad konnte sie gut mithalten, befand sich in dem international sehr gut besetzten Feld aber bereits recht weit hinten. Beim Laufen hatte sie dann mit leichten Magenschmerzen zu kämpfen, lief aber dennoch ein schnelles Rennen und erreichte am Ende die Zeit von 2:48:01 und damit Platz 80 in der AK25.
In Anbetracht der langen Wechselzone stellte sie eine neue persönliche Bestzeit auf.
Weltmeisterin wurde eine Kanadierin vor einer Australierin.


Dirk Büchel

Dirk Büchel startete anschließend über die Sprintdistanz. Nach seiner Teilnahme am Ostseeman sollte dieses Rennen ein stimmungsvoller Saisonabschluss werden. Auch wenn er beim Schwimmen noch vorne mitmischen konnte, zeigte das Glücksburger Langdistanz-Rennen dann beim Radfahren seine Auswirkungen, so dass er erst zum Ende der kurzen 20km Radstrecke richtig in Tritt kam. Beim Laufen ließ Büchel sich dann von den zehntausenden Zuschauern tragen und erreichte nach 1:19:06 das Ziel, in Anbetracht der Wechselzeiten von rund acht Minunten eine Spitzenzeit.
In der Altersklasse 35 bedeutete dies den 35. Rang.


(Bodo Reiner)

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