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Ironman Canada
28. August 2011
Ironman Canada mit Flensburger Beteiligung
Tim Zidorn trotz Radpanne mit gutem Ergebnis
Jahr für Jahr zieht es Tim Zidorn in ferne Gefilde, um die Farben von TriAs Flensburg in aller Welt zu vertreten. In diesem Jahr war das kanadische Penticton sein Ziel. Nicht weniger als die klassische Ironman-Distanz hatte der erfahrene Ostseeman-Finisher sich vorgenommen.
Dass dieser Wettkampf schon seit vielen Jahren eine große Anziehungskraft auf die Triathlonszene ausübt, wurde durch das enorme Teilnehmerfeld von 3300 Startern deutlich, die wie bei allen Ironman-Rennen zeitgleich ins 22 Grad warme Wasser geschickt wurden. Dementsprechend dauerte es auch gut bis zur Hälfte der 3,8 km Schwimmen, bis das Feld sich einigermaßen sortiert hat und ein gleichmäßiger Rhythmus möglich war. "Bis dahin glich es einem Haifischbecken", sagte Tim Zidorn später.
An der anschließenden Radstrecke durch das traumhafte Okanagon Valley, dem Wein- und Obstanbauzentrum Kanadas, konnten sich die Athleten nur bedingt erfreuen. Zu der Hitze von 32 Grad im nicht vorhandenen Schatten kam mit dem Richterpass ein 10 Km langer Anstieg. Hier hatte Zidorn mit einem schleifenden Hinterrad zu kämpfen. Trotz Öffnen der Bremsen bekam er seine technischen Probleme nicht in den Griff, so dass ihm in der Abfahrt sogar noch der Reifen platzte. Nach dieser gefährlichen Situation half nur noch ein Fußmarsch über 3 Km zurück auf den Pass, wo ihm glücklicherweise ein neues Hinterrad eingebaut werden konnte. Mit einem rund halbstündigen Zeitverlust konnte er die Fahrt mit deutlich verschlechterter Laune fortsetzen.
Aufgrund dieser Strapazen begann dann auch der Marathonlauf nicht wie gewohnt flüssig. Erst nach dem Genuss von etlichen Bechern Cola und Eiswasser fand er dann doch seinen Rhythmus. Ab dem Halbmarathon stellten sich dann noch leichte Krämpfe ein, so dass er dass Rennen schließlich mehr gehend als laufend nach Zwölfeinhalb Stunden beendete.
Nachdem Zidorn im Ziel jedoch vom Moderator mit den Worten "You are an Ironman" empfangen wurde, stand ihm bereits wieder ein dickes Grinsen im Gesicht. "Dafür lohnt es sich!" gestand er erschöpft aber glücklich.
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