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19. Güstrower Fun Triathlon

13. August 20111

Versöhnlicher Regionalliga Abschluss für TriAs Team
Birger Jörgensen und Jan Köster mit starken Einzelleistungen


Zum Abschluss der Triathlon Regionalliga Saison 2011 versammelten sich die stärksten Teams Norddeutschlands bereits zum vierten Mal in Güstrow. TriAs Flensburg konnte für den olympischer Triathlon in der mecklenburgischen Stadt noch einmal ein komplettes Fünfer Team aufstellen. Da nach wie vor einige Leistungsträger ausfielen, war zwar nicht mit einer Spitzenlseistung zu rechnen, dennoch sollte das miserable Abschneiden des vorletzten Wettkampfs in Stuhr vergessen gemacht werden.
Bereits die Anreise im strömenden Regen ließ allerdings Schlimmes befürchten. Am Abend setzte dann noch ein starker Wolkenbruch Güstrow und damit auch den Wettkampfbereich unter Wasser. Auch der Morgen begann noch regnerisch. Im gesamten Wechselbereich stand das Wasser 5 cm hoch und die Wiese war vollgesogen wie ein Schwamm. Insbesondere die Laufdisziplin wurde dadurch zu einer wahren Tortur. Die nassen und aufgeweichten Waldwege raubten den Athleten die letzten Kräfte. "Das Laufen hatte Strongman Charakter", sagte Birger Jörgensen, der damit bereits Erfahrungen gesammelt hatte.
Der viele Regen hatte jedoch auch sein Gutes. Der Pegel im See war gut einen halben Meter höher als normal, was das Schwimmen in dem doch arg zugewachsenen Wasser deutlich erleichterte. Schulter an Schulter durchpflügten der in dieser Saison stark verbesserte Hannes Diller sowie Birger Jörgensen das Wasser und entstiegen dem Inselsee bereits nach 20:34 als 18. und 19. Birger Jörgensen preschte dann jedoch mit ungeheuren Raddruck davon "Das war mit die schnellste Radzeit ever", sagte er später.
Ebenfalls als guter Radfahrer präsentierte sich Jan Köster. Beim Schwimmen noch etwas zurück, gab er nun ordentlich Gas und verbesserte sich um fast 20 Plätze.
Nicht so gut in Fahrt wie gewohnt kam Tim-Ole Petersen. Der frischgebackene Papa trumpfte erst beim Laufen auf. "Es war mein Ziel hier eine passable Zeit zu laufen", sagte er später zufrieden über die erreichten 35:02 und die schnellste Laufzeit des TriAs Quintetts auf einer allerdings witterungbedingt um 600m gekürzten Strecke.
Teamchef Bodo Reiner, der als Ersatzmann mitgereist ist, konnte sich seinem Trainingszustand entsprechend durchkämpfen, blieb aber deutlich hinter den Ergebnissen der letzten Jahre zurück. "Diese Saison ist abgehakt", sagte er leicht enttäuscht im Ziel.

Umso mehr freuten sich Birger Jörgensen und Johannes Diller über neue persönliche Bestzeiten. "Das war der beste Wettkampf meines Lebens", kommentierte Diller entsprechend. In der Tageswertung reichten diese Einzelleistungen zu einem guten 11. Platz. Dadurch verbesserte sich das Team wieder auf einen passablen 15. Platz. "In Anbetracht der starken Konkurrenz und der doch heiklen Verletzungsmisere ein versöhnliches Ergebnis", resümierte Teamchef Bodo Reiner.

Ergebnisse TriAs Flensburg:

27. Birger Jörgensen 2:02:43
38. Jan Köster 2:04:48
50. Johannes Diller 2:09:05
52. Tim-Ole Petersen 2:09:21
66. Bodo Reiner 2:15:03

v.l. Birger Jörgensen,Tim-Ole Petersen, Jan Köster, Johannes Diller und Bodo Reiner

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