Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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Das TriAs Skate-Team
Das Skate-Team-Flensburg besteht aus ca. 25 - 30 aktiven Skatern, davon sind zwischen 5 und 10 Kinder und Jugendliche. Stark vertreten sind Altersgruppen ab 30 und 40, aber auch mit 50 bis 80 ist sportliches Skaten möglich, wie einige Mitglieder beweisen, z.B. Gerhard Romahn (2006: 76 Jahre).
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Das TriAs Klitz-Kids-Team
Seit 2001 hat der TriAs eine Kinderskategruppe. Das Training findet einmal wöchentlich in der Halle der Löhmannschule statt (Training).
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(Inline-)Speedskating

Uebergangszeit Rollschuh - Inlineskate,
1970er Jahre (Quelle: TV Gettorf,
www.speedskating-gettorf.de)
Eigentlich ist Speedskating nichts Neues. Eisschnellläufer haben sich schon seit Jahrzehnten für das Sommertraining fünfrollige Eigenkonstruktionen unter die Eisschuhe gebastelt. So gibt es viele "Erfinder" von Inlineskates, z.B. Machatsch aus Gettorf (vor ca. 40 Jahren).
Richtig Erfolg hatte der Sport Speedskating (auf Rollen) aber erst, als im Zuge der Entwicklung von Inlineskates gutes und einigermassen bezahlbares Material auf den Markt kamen, wie Schienen, Rollen, die zu handelsüblichen Kugellagern passten usw.
Die Speedskater mussten aber keine neuen Strukturen aufbauen, denn der Rennsport wurde ebenfalls seit langem als "Rollschnelllauf" auf den klassischen Rollschuhen, sogenannten "Quads" betrieben. Die "Rollschnellläufer" stiegen "einfach" um, als sich herausstellte, dass die Inliner schneller waren, allerdings wurden auf Quads auch enorme Zeiten erreicht. Inzwischen hat der Sport insbesondere durch die Stadtmarathons einen enormen Aufschwung genommen. Im Topsport geht es so langsam um Geld, im Mittelfeld merken Ausdauersportler, dass sie beim Skaten ziemlich weit vorne sein können, obwohl sie auf den Skates weder so ganz sicher sind noch wissen, wie man sich in Rennen verhält. Und so wird der Sport in diesen Feldern immer härter und auch gefährlicher.

Berlin Marathon 2003
Doch man kann auch auf Speedbahnen skaten, hier geht es noch etwas gesitteter zu und ohne gute Technik hat man keine "guten Karten".
Sportler in aller Welt kämpfen darum, Speedskating zur, Olympia-Sportart zu machen, und der Verband denkt über Neuerungen nach, die die Skater nicht nur zum Eintritt in die Vereine locken, sondern auch für eine schnellere und gerechtere Auswertung von Rennen sorgen soll.
Will heissen, Vereinsskater werden elektronisch erfasst und ihre Rennergebnisse korrekt auswertbar - "Wilde Skater" können dann nicht mehr irrtümlich in die Meisterschaftswertungen geraten.
Unsere Ziele:
- Speedskaten, d.h. schnelles Skaten
- Verbesserung der Skatetechnik
- Teilnahme an Wettbewerben
- Fitnessskaten, d. h. entspanntes, ausdauerförderndes Skaten,
- gemeinsame Touren
- Training für Kinder mit Ziel Fun und Fitness und auch Training Speedskating und Teilnahme an Wettkämpfen
- Beschaffung von Trainingsstätten wie Hallen oder geeignete Plätze
Unsere Probleme:
Inlineskaten ist eine Bewegungsform, die jeder auf öffentlichen Wegen und Plätzen (allerdings vom Gesetzgeber bisher im Stich gelassen) betreiben kann, deshalb ist die Motivation, in einen Verein einzutreten, gering.
Lockmittel Nr. 1 ist Wintertraining in der Halle.
Leider sind Hallenplätze sehr schwer zu bekommen. Nachdem wir die ersten Jahre durch die uns in ganzer Grösse zur Verfügung stehende Sportland-Halle verwöhnt waren, leben wir jetzt etwas unsicherer. Zur Zeit gibt es eine Halle und wir hoffen, sie auch im nächsten Winter zur Verfügung zu haben. Die Stadt hat uns zugesagt, dass wir mit der Fertigstellung der beiden neuen Sporthallen berücksichtigt werden können.
Lockmittel Nr. 2 ist eine gute Ausbildung.
Das können wir im Winter noch einigermassen bieten, doch im Sommer wird es schwierig. Ohne eine geeignete Anlage - und unser Wunsch wäre natürlich eine wettkampftaugliche 200 - 300 m Bahn - kann im Sommer kaum ein Techniktraining durchgeführt werden. Schwierigkeiten macht das vor allem für das Kindertraining. Wir Erwachsene skaten in eigener Verantwortung gemeinsam auf öffentlichen Wegen und können so wenigstens Ausdauer und Schnelligkeit üben, doch mit Kindern kann man sich in diesen nahezu rechtsfreien Raum nicht trauen.
Wir haben erlebt, wie der MTV Heide und die Halstenbeker Turnerschaft in kürzester Zeit eine grosse Kinder- und Jugendlichengruppe aufbauen konnte, nachdem man dort eine Bahn zur Verfügung hatte.
Der Stadt Flensburg haben wir vorgeschlagen, eine 200 oder 300m Bahn in die Parkplatzanlage der Campus-Halle zu integrieren. Die Idee stammt übrigens von einem Betreuer der SG. Dieser Raum sollte nur bei besonderen Veranstaltungen (z.B. Spitzenspielen) genutzt werden und zwar vor allem als Zufahrt zu den rundherum angelegten Parkplätzen. In Gettorf wird der Innenraum als Parkplatz genutzt.
Die Idee wird allerdings schwer umzusetzen sein, weil die Planung z.T. in der Verantwortung des Landes liegt und von dort eine wasserdurchlässige Pflasterung der Parkplätze gefordert worden ist.
Vom Tisch ist die Angelegenheit noch nicht, doch sind wir über den augenblicklichen Stand der Dinge nicht informiert und haben etwas Angst, dass etwas geplant werden könnte, das die Bedürfnisse der Skater und Sicherheitsaspekte (Kurvenüberhöhung, Absperrbarkeit) ausser Acht lässt.
Zur Zeit sind Skater eigentlich gezwungen, auf Strassen ohne Nebenwege links zu Skaten (Fusgängerstatus), das ist jedoch viel zu gefährlich, weil die erreichten Geschwindigkeiten denen der Radfahrer entsprechen und die Autofahrer sehr irritiert sind, wenn Ihnen auf der "falschen Seite" ein schnelles "Objekt" entgegenkommt. Zwar hat der BGH dem Gesetzgeber aufgegeben, schnellstmöglich gesetzliche Regelungen für Skater zu schaffen, doch lassen die auf sich warten.
Zur Zeit versuchen wir, durch Schreiben an alle Parteien, an den Landtag, den Verkehrsminister, Verständnis für die Problematik und letztlich neue geseztliche Regelungen zu schaffen.
... haben die Speedskater genug zu bieten. Beim Weltrekord über die 300 m-Sprintstrecke lief Gregorio Duggento (Italien) 23,681 Sek., das ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,6 km/h, bei stehendem Start!
Bei dem gegenüber Leichtathleten vergleichsweise langsamen Start lief er mit über 57 km/h ins Ziel. Die Argentinierin Andrea Gonzalez hält seit 1999 mit 26,791 Sek. (= 40,3 km/h) den 300-m-Rekord bei den Frauen. Auch die Langstrecken werden kaum viel langsamer gelaufen; der Marathon-Weltrekord durch Martin Escobar (Argentinien) mit 1:00.43 Std. bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von "nur" 41,5 km/h, inoffiziell sind die 42,195 km aber in der Schweiz beim "Swiss Inline Cup"-Engadin-Marathon - allerdings mit etwas Gefälle - schon unter einer Stunde gelaufen worden.
Die schnellste Marathon-Zeit bei den Damen hat übrigens die Groß-Gerauerin Anne Titze-Göhl 1999 in Berlin mit 1:09:32 Stunden hingelegt.
© TriAs Flensburg